AGB 2017-09-08T10:56:03+00:00

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN:

I.ALLGEMEINES:
Diese Bedingungen gelten für alle Angebote, Bestellungen, Verkäufe, Lieferungen und sinngemäß auch für Leistungen zwischen unserem Unternehmen und dem Kunden soweit nichts Abweichendes vereinbart und von uns schriftlich bestätigt wurde. Mündliche Vereinbarungen bedürfen in jedem Fall zu ihrer Gültigkeit der schriftlichen Bestätigung. Allgemeine Geschäftsbedingungen von Vertragspartnern werden unsererseits nicht anerkannt, auch wenn diesen nicht ausdrücklich widersprochen wird. Unsere Angebote sind stets freibleibend und unverbindlich, solange nicht darauf bezugnehmende Aufträge schriftlich durch unsere Auftragsbestätigung angenommen werden. Dem Angebot beiliegende Unterlagen sowie Muster, Pläne, Details und dergleichen bleiben unser Eigentum und unterliegen den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen hinsichtlich der Vervielfältigung, Wettbewerb usw.

II.VERTRAGSABSCHLUSS:
Vertragsgrundlage zwischen Unternehmen und Kunden ist der Inhalt des Schlußbriefes bzw. der Auftragsbestätigung und diese Bedingungen. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des Vertrags bedürfen zu ihrer Gültigkeit unserer schriftlichen Bestätigung.

III.ZAHLUNGSBEDINGUNGEN:
Wenn der Auftrag keine andere schriftlich getroffene Vereinbarung beinhaltet, gelten folgende Zahlungsbedingungen: 10 Wochentage netto Kassa.
Bei Zahlungsverzug sind ab Fälligkeit Euribor +6% Verzugszinsen p.a. vom Käufer sowie allfällige Mahn-, Inkasso- und Gerichtskosten zu bezahlen.

IV.LIEFERUNG:
Die immer nur als annähernd zu betrachtende Lieferfrist beginnt erst mit Einlangen der unterfertigten Auftragsbestätigung bzw. des rechtskräftigen Baubescheids, nicht jedoch vor Klärung aller Fertigungsdetails und finanziellen Voraussetzungen und vor Einlangen einer allfällig vereinbarten Vorauszahlung. Unvorhersehbare Lieferhindernisse berechtigen uns zu einer angemessenen Verlängerung der Lieferfrist. Entschädigungen für Lieferverzug sind ausgeschlossen.

V.GEWÄHRLEISTUNG-SCHADENERSATZ:
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsfristen. Schadenersatzansprüche wegen mangelhafter oder verspäteter Lieferung bzw. Mangelfolgeschäden gegen uns sind grundsätzlich ausgeschlossen, es sei denn, der Schaden ist vorsätzlich oder grob fahrlässig von uns verschuldet. Im Falle eines berechtigten Schadenersatzanspruches steht unserem Unternehmen jedenfalls eine angemessene Frist zu Behebung zur Verfügung. Sofern aus unserer Sicht Untunlichkeit, Unmöglichkeit oder Unwirtschaftlichkeit vorliegt, kann der Unternehmer von der Verbesserung bzw. Austausch absehen und Geldersatz leisten.

VI.EIGENTUMSVORBEHALT:
Bis zur Bezahlung der einzelnen Bauabschnitte bleiben die bisher erbrachten Leistungen Eigentum des Auftragnehmers.

VII.KAUFPREIS:
Der Kaufpreis wird auf der Grundlage des Verbraucherpreisindex 2010 (VPI 2010) wertgesichert vereinbart, wobei als Ausgangsbasis für die Indexanpassung die für den Monat des Vertragsabschlusses verlautbare Indexzahl heranzuziehen ist und eine Anpassung des Kaufpreises im Rahmen der Endabrechnung nur erfolgt, falls zu den jeweiligen Fälligkeitsterminen der Kaufpreisraten eine Indexänderung von mehr als 5% stattfand. Die Berechnung und Mitteilung der Indexnachzahlung erfolgt nach der Fertigstellung und Übergabe des Vertragsgegenstandes.

VIII.NORM:
Ausführungsaweichungen zur Önorm stellen keinen Mangel dar, solange die Funktionstauglichkeit gewährleistet wird, und die Ausführung dem Stand der Technik entspricht.

IX.HINWEISE:
Abflüsse, Rigole, Sickerschächte und Dachabläufe sind in regelmäßigen Abständen von Laub und sonstigen Verunreinigungen zu befreien, es dürfen keine Flüssigkeiten – ätzend, härtend usw. – darin entsorgt werden.

Dauerelastische Fugen (Silikon etc.) sind in regelmäßigen Zeitabständen vom Eigentümer zu kontrollieren und zu warten und mit einem neutralen Reinigungsmittel zu behandeln. Trotzdem können sie im Lauf der Zeit schwinden und die Fugen sich öffnen.

Da naturgemäß noch restliche Baufeuchtigkeit in Ihren neuen Wohnräumen vorhanden ist, muß eine gute Durchlüftung der Wohnung unbedingt erfolgen. Die relative Luftfeuchtigkeit der Wohnung soll zwischen 40 % und 60 % liegen. Wenn die Luftfeuchtigkeit über 60 % ansteigt, besteht die Gefahr, daß sich vor allem an den Fenstern, aber auch an anderen kühlen Flächen, Kondenswasser bildet. Die Behebung von Schäden, die durch unsachgemäße Beheizung oder unzureichende Lüftung der Wohnung hervorgerufen werden, kann nicht als Gewährleistungsanspruch geltend gemacht werden. Dies gilt insbesondere bei Holzböden oder Innentüren, welche bei zu niedriger Luftfeuchtigkeit schwinden, bei zu hoher quellen.

Die Fenster müssen alle 3 Jahre von einem Fachmann neu eingestellt bzw. gewartet werden. Eine darüber hinausgehende Wartung ist nicht erforderlich.
Frostschäden, welche an den wasserführenden Leitungen, wie Kalt- und Warmwasserleitungen, sowie Heizungsleitungen entstehen können, wie auch deren Folgeschäden liegen nach Schlüsselübergabe im Verantwortungsbereich der Wohnungseigentümer. Die auf den Terrassen vorhandenen Gartenwasseranschlüsse sind frostsicher ausgeführt. Wir empfehlen auf jeden Fall die Deckung durch eine entsprechende Haushaltversicherung zu veranlassen.

In den Estrichen ist bei Befestigungen wie Türstopper, etc. besonders auf die Lager der Fußbodenheizungsrohre zu achten. Dies gilt auch für Befestigungen in der Wand (Wasserleitungen, Strom, etc.).

Fensterleibungen im Innenbereich werden leicht schräg verputzt um die Streiflichtsituation zu entschärfen. Diesbezüglich ist besonders bei einem Glättputz zu achten.

Kaminanlagen gehören zur Sicherstellung der Funktionstauglichkeit jährlich durch einen geeigneten Fachmann überprüft.

Für die Reinigung der Bodenbeläge sind nicht alle Reinigungsmittel verwendbar. Diesbezüglich ist zu empfehlen mit der betroffenen Firma Rücksprache zu halten.